Die Neuigkeiten aus dem Mercado

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Neuigkeiten aus dem Monat Januar 2017

Natur und Tier

NABU: Natur und Tier im Mercado

Im Untergeschoss des Mercado entsteht eine Winterlandschaft mit Tierpräparaten, und dort wird auch eine Ausstellung von Nisthilfen für Gartenvögel und Gebäudebrütern gezeigt. Zu ihnen zählen der Spatz, Mausersegler oder Fledermäuse.

Schautafeln im Erdgeschoss informieren über Landschaften vor unserer Haustür, die wie die Wüsten als lebensfeindlich gelten: der Trockenrasen. Trotz der extremen Lebensbedingungen beherbergt das Ödland einen bemerkenswerten Artenreichtum. Hier sind die Blauflügelige Ödlandschrecke, die Smaragdeidechse und der Ameisenlöwe zu Hause. Gegen die Austrocknung schützen sich die Tiere mit ausgeklügelten Mechanismen. Wer das live erleben möchte, braucht nur in die Boberger Niederung oder ins Naturschutzgebiet Höltigbaum zu fahren. Hier schwirren auch Wildbienen und Wespenarten durch die Luft, die sich besonders gern an den heimischen Orchideenarten, die in dieser Landschaft wachsen, laben.

Über die Naturschutzarbeit StadtNatur informiert die NABU-Gruppe Altona an einem Stand im Erdgeschoss. Sie haben im letzten Jahr einen Schmetterlingssaum mit heimischen Pflanzen nahe dem Altonaer Balkon angelegt. Ein wichtiges Thema ist auch der Gebäudebrüterschutz sowie Nisthilfen. Marco Sommerfeld, Vogelschutzexperte des NABU Hamburg, lädt zu diesem Thema zu naturkundlichen Führungen rund ums Mercado ein - am 31.01. und 07.02., jeweils um 16 Uhr. Anmeldungen für die eine Stunde dauernde Tour: 040/39 86 84 0 (Center-Management). Treffpunkt NABU Informationsstand im Erdgeschoss.

Dienstags berät der Experte im Mercado von 14 bis 17 Uhr zu Nisthilfen am Haus.

Bei den Bastelaktionen werden Interessierte spielerisch an das Thema Naturschutz herangeführt. So spicken Kinder Äpfel mit ungeschälten Sonnenblumenkernen, die mit einem Band um den Stiel prima Futterhilfen für die Vögel in Garten und auf dem Balkon sind. Außerdem können Masken vom Vogel des Jahres 2017, dem Waldkauz, und ein Daumenkino im Rahmen dieser Ausstellung gebastelt werden. Termine: Montag / Mittwoch / Donnerstag / Freitag jeweils von 17:00 bis 19:30 Uhr und Sonnabend 10:00 bis 13:00 Uhr.

Ein weiteres Highlight erwartet die Besucher am verkaufsoffenen Sonntag: der Bau von Nisthilfen. Hier können Kinder und Eltern gemeinsam einen Nistkasten-Satz zusammenbauen - solange der Vorrat reicht.


Halsband Leguan

Die Wüste lebt

Mit einem völlig neuen Konzept feiert die Ausstellung Premiere im Mercado. In 16 Terrarien und einem großen Spezial-Terrarium für Bartagamen und Kragenechsen, sind Tiere aus den Wüsten Afrikas, Asiens, Australiens und Amerikas in ihren natürlichen Lebensräumen zu sehen. Auf Texttafeln gibt's jede Menge Infos zu den Tieren und ihrer Heimat, interessante Führungen runden die einmalige Ausstellung ab.

Aber diese einzigartigen Naturparadiese sind bedroht. Darauf will der Schweizer Entomologe Christian Schweizer mit seiner Ausstellung aufmerksam machen. Schweizer: "Unaufhaltsam werden diese unberührten Biotope durch Mensch und Klimawandel immer weiter zurückgedrängt und damit verschwinden jedes Mal mehr Tier- und Pflanzenarten."

Mehr als 30 Prozent unserer Erde sind von Wüsten und Halbwüsten bedeckt. Diese Landschaften ziehen mit ihrer Schönheit, ihrer erhabenen Stille und ihren endlosen Weiten in den Bann. Doch die dort lebenden Tiere werden vor äußerste Herausforderungen gestellt und erweisen sich als wahre Überlebenskünstler. Die Tiere müssen sich vor Überhitzung schützen und extreme Temperaturschwankungen aushalten, sie müssen mit einem geringen Nahrungsangebot auskommen, hohe Dosen UV-Licht vertragen und gegen Wind ankämpfen. Und dann machen ihnen auch noch die permanente Wasserknappheit und Verdunstung das Leben schwer.

Allein in der Sahara, der größten Wüste unseres Planeten, leben etwa 40 unterschiedliche Nagetiere, mehr als 60 Echsen-, 30 Schlangen- und 90 Vogelarten sowie zahlreiche Spezies von Skorpionen, Spinnen und Insekten. Die meisten Säugetiere der Wüste sind nachtaktiv und verbringen den Tag aus Schutz vor der unbarmherzigen Sonne in unterirdischen Bauten, Felsplatten oder im Schatten der spärlichen Pflanzen. In der Ausstellung ist die Sahara mit naturgetreu eingerichteten Terrarien und Tieren wie Eierschlangen, Biberschwanzgamen oder Chamäleons eindrucksvoll vertreten. Skorpione, Schlangen und Echsen aus den Wüsten Asiens, die sich von der Sinai-Halbinsel im Westen bis zur Wüste Gobi im Osten erstrecken, sind ebenfalls zu entdecken wie Bartagamen oder Kragenechsen, die im roten Sand Australiens rund um den berühmten Berg Ayers Rock zu Hause sind. Aus den Wüsten und Prärien Amerikas sind Vogelspinnen, Kröten, Schlangen und Echsen im Mercado zu entdecken.

Die spannenden Gruppenführungen für Besucher und Schulklassen werden jeweils montags bis freitags um 10, 11 und 12 Uhr angeboten. Anmeldung: 040/39 86 84 0 (Center-Management). Hautnah kann man beobachten, wie Bartagame ihre Sonnenwärme speichern oder mit welchen Strategien ein Leopardengecko überlebt.

Christian Schweizer: "Mit dieser Ausstellung möchte ich vor allem die Jugend ansprechen und ihr Bewusstsein für den Schutz der bedrohten Tiere wecken. Denn nur was man kennt kann man schützen".


Frei parken

Freies Parken beim verkaufsoffenen Sonntag

Der erste verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr lockt nicht nur mit Schnäppchen, sondern auch mit freiem Parken. Wer Mercado Einkaufsbelege im Wert von 75 Euro zusammen mit seinem Parkticket am Sonderstand im Erdgeschoss vorlegt, parkt zwei Stunden kostenlos. Bei so vielen Sonderangeboten in den Geschäften kommt die Summe schneller zusammen, als man denkt. Und schont trotzdem den Geldbeutel. Eine gute Gelegenheit, sich den einen oder anderen zusätzlichen Wunsch zu erfüllen und sich bei einem Snack, einem Glas Wein oder einer Tasse Kaffee ganz entspannt über die Einkäufe zu freuen.

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